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Am Mittelmeer (inkl. Kanaren) - Kreta
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Reiseziel (Ort):
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Hersonissos
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Besonderheiten:
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Rundreise Land und Leute
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| Unterkunft: |
Hotel Nana Beach |
Reisebericht von: |
Yvonne u. Marcus |
Reisejahr: |
2000 |
Am 1. Tag nach der Ankunft haben wir den Palast von Knossos mit all seinen wunderschönen Fresken besucht. Danach sind wir zur Hochebene von Lassithi weitergefahren. Nach dem Besuch eines schnuckeligen Bauernmuseums haben wir das hübsche Städtchen Agios Nikolaos besucht und ein riesiges Eis geschlemmt. Übernachtung in Sitia, in dem nicht allzu komfortablen aber gemütlichen Hotel Itanos.
Am 3. Tag der Urlaubsreise haben wir einen Ausflug zum Palast von Zakros und dem Kloster Toplou gemacht. Am tollen Palmenstrand von Vai haben wir uns danach in brütender Hitze eine Erholung gegönnt. Abends haben wir, wie schon oft im Urlaub, in meinen Geburtstag gefeiert.
Am nächsten Morgen im Bus, auf der Fahrt zum kleinen Dorf Makrigialos, gaben mir alle ein Geburtstagsständchen. Schööön! Weiterfahrt und Mittagessen in Ierapetra, der südlichsten Stadt Europas. Danach ging die Fahrt weiter nach Heraklion. Nach dem Besuch des Archäologischen Museums haben wir im Hotel Atlantis zu Abend gegessen und übernachtet.

Der 5. Tag begann mit einer schönen Fahrt durch die Messara-Ebene. Besichtigung der Stadt Gortyn und des minoischen Palastes von Phaestos. Am Nachmittag war mal wieder ein Badeaufenthalt notwendig! Dann ging die Fahrt weiter über Spili und Rethymnon nach Chania. Abendessen und Übernachtung war im Hotel Kydon.
Der 6. Tag sollte wegen der Durchwanderung der Samaria-Schlucht sehr anstrengend, doch auch wunderschön werden. Um 5.00 Uhr (ihr lest richtig) wurden wir geweckt, 5.30 Uhr gab´s Frühstück und um 6.30 Uhr war Abfahrt zur Hochebene von Omalos. Dort sind wir dann um ca. 8.00 Uhr angekommen. Um diese Jahreszeit (Juli) ist es unbedingt nötig, so früh an der Schlucht zu sein, sonst steht man die Wanderung wegen der Hitze nicht durch. So schrecklich das jetzt auch klingt, aber es sind schon einige nicht mehr lebend herausgekommen (Hitzschlag oder Herzinfarkt). Aber wir hatten ja schon vorgesorgt und uns rechtzeitig auf den Weg gemacht. Unsere Reisebegleiterin hat noch mal bei allen das Schuhwerk kontrolliert und dann konnte es losgehen. Jeder sollte in seinem Tempo die Schlucht bezwingen. Es waren ca. 16-18 Kilometer, die durch den ständigen Abwärtsgang und die danach folgenden Felsen überaus anstrengend waren. Die Wanderzeit war mit ca. 5-6 Stunden angesetzt. Nach 4 Stunden und ein paar Minuten waren wir als erste (juhuu) am vereinbarten Treffpunkt angekommen. Ich war fix und fertig, mein Mann war aber auch nicht zu bremsen. Er wollte unbedingt um 12.00 Uhr am Treffpunkt sein, das hatten wir ja dann auch geschafft. Jetzt hatten wir uns ein kühles Bier verdient. Nachdem alle anderen nach und nach eingetrudelt sind (die „Letzten“ gegen 15.30 Uhr), haben wir uns mit der Fähre zum Ort Chora Sfakion bringen lassen, dort stand auch schon unser Bus. Am Abend sind wir todmüde in die Betten gefallen.
Am 7. Tag spürten wir jeden Knochen! Glücklicherweise stand nur eine Stadtbesichtigung und der Besuch des Klosters Arkadi auf dem Programm. Viel mehr war auch nicht geplant bzw. zumutbar. Ein griechischer Abend mit Folkloretänzen und einem landestypischem Essen war der Abschluß einer schönen Rundreise auf Kreta.
Im Anschluß hatten wir noch eine Woche Badeurlaub im Hotel Nana Beach in Hersonissos.
Zum Schluß noch ein Eindruck von uns:
Der Service, die Gastfreundschaft und die Ausstattung der Hotels auf Kreta ist unserer Meinung nach nicht immer so, wie man es sich vielleicht in seinem Sommerurlaub wünscht. Aber da hat ja jeder andere Ansprüche und Bedürfnisse. Alles im Allem hatten wir einen schönen und sehenswerten Urlaub und können ihn beruhigt auch anderen empfehlen.
Also viel Spaß auf Kreta und vielleicht sogar mit der Rundreise „Land und Leute“
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